Auf Antifeminismus reagieren (Online-Workshop)
7. Mai | 4:30 p.m. - 8:00 p.m.
Antifeminismus ist nicht nur fester Bestandteil rechter und rechtsextremistischer Ideologie, sondern wirkt längst auch in die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“. In diesem Aufbau-Workshop widmen wir uns verschiedenen Gegenstrategien: Wie können wir antifeministischen Aussagen begegnen und den Angriffen auf Vielfalt und Selbstbestimmung etwas entgegensetzen?
Was erwartet dich?
Antifeministische Aussagen, Abwertungen und Angriffe begegnen uns in sehr unterschiedlichen Kontexten: im Kolleg*innenkreis, in politischen Diskussionen, in sozialen Medien, in der Bildungsarbeit oder im privaten Umfeld. Oft entstehen dabei Unsicherheit, Sprachlosigkeit oder der Eindruck, immer nur zu reagieren, statt selbst handlungsfähig zu bleiben. Im Aufbauworkshop geht es darum, souverän und situationsangemessen auf antifeministische und queerfeindliche Narrative zu reagieren.
Für wen?
Du hast bereits ein grundlegendes Verständnis¹ von antifeministischer Ideologie, den Narrativen und Netzwerken und möchtest dich im Austausch mit anderen mit wirkungsvollen Gegenstrategien beschäftigen. Der Workshop richtet sich an alle, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit antifeministischen Aussagen ausbauen möchten.
¹In unserem Workshop „Antifeminismus verstehen“ am 26. März 2026 vermitteln wir genau diese Grundlagen. Du kannst aber auch am Workshop teilnehmen, ohne an dem Grundlagen-Workshop teilgenommen zu haben.
Warum solltest du teilnehmen?
Antifeministische Erzählungen zielen darauf ab, Gleichstellung, Vielfalt und Solidarität zu delegitimieren. Um dem etwas entgegenzusetzen, braucht es situationsgerechte Strategien und Raum, diese zu besprechen und einzuüben. Der Workshop unterstützt dich dabei, handlungsfähig zu bleiben, Grenzen zu setzen und antifeministischen Positionen wirksam zu widersprechen. Der Austausch und das Lernen voneinander stehen dabei im Mittelpunkt.